Ernährung

 

Ganz so unterschiedlich wie die Ernährungsweisen der Menschen, je nach Geschmack, Lebensart und regionaler Prägung, sind jene des Hundes grundsätzlich nicht. Freilich bleibt aber noch genügend Spielraum um ein weites Feld mit unterschiedlichsten Ernährungsphilosophien zu bestellen.

 

Vielleicht kommt es ja manchmal vor, dass es auch nicht immer zum Besten des Hundes ist, der es sich nicht aussuchen kann und durch seine natürliche Art des Annehmens der Futterschüssel den Eindruck erweckt, seinem Geschmack wäre treffend entgegengekommen. Wo der Hundehalter seine eigene Einstellung zu Lebensmitteln über jene der hündischen stellt, kann es auch zu Interessensverkürzungen kommen.

Deshalb ist das Verstehen der Entwicklung des Nahrungsbedarfes – durchaus auch rassespezifisch – ein bedeutender Punkt in der Themengruppe der Hunde-ernährung. Der wild lebende Hund und seine Verwandten bekommen ihre Nährstoffe über das rohe Fleisch der gejagten und gerissenen Tiere, erhalten dabei Natrium aus dem Blut, Kalzium aus den Knochen, essentielle Fettsäuren aus dem Körperfett, wasserlösliche Vitamine aus dem Darm und Darminhalt u.v.m. (vgl. MEYER/ZENTIK, Ernährung des Hundes), denn sie fressen im eigentlichen Sinn nicht Fleisch, sondern das ganze Beutetier und erhalten dadurch ihre lebensnotwendigen Nährstoffe.

 

Der Verdauungstrakt des Haushundes ist der eines Carnivoren (Fleischfressers), obwohl man diesen durch das Zusammenleben mit dem Menschen auch als Omnivoren (Allesfresser) bezeichnen kann, aber niemals als den eines strikten Faunivoren (Pflanzenfressers). Der Verdauungskanal und Stoffwechsel des Hundes ist sehr anpassungsfähig, jedoch sollte der Mensch den Hund auch in Bezug auf seine Ernährung nicht vermenschlichen.

 

Eine im Sinne des Hundes „vollwertige und artgerechte“ Ernährung trägt wesentlich zu seiner Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Fruchtbarkeit bei.

 

Grundsätzlich ist es möglich Hunde mit Alleinfuttermittel, mit einer Kombination aus Einzelfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel oder mit Hilfe eigener Futtermischungen nährstoffadäquat zu versorgen.

 

Die Wahl des Futtermittels hängt meist von den persönlichen Präferenzen der Hundehalter, deren zeitlichen wie auch ökonomischen Beweggründen ab. Die Zubereitung von eigenen Rationen auf Basis verschiedener Einzelfuttermittel, wie auch die Zugabe von Essensresten, erfordert eine gute Sachkenntnis des Nährstoffbedarfs, der Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung sowie der Kenntnis über den individuellen Energiebedarf des Hundes.

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Kommunikation:

Was Herrchen lange ahnte

 

[...] Darin sind sie ganz wie Menschen: Hunde hören - wenn sie hören - auf den Wortinhalt eines Kommandos ebenso wie auf die Betonung. [...]

 

 

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