Hunde werden wie Menschen immer älter und haben daher auch öfter altersbedingte Krankheiten und Verschleiß-erscheinungen. Zudem leiden Hunden ebenso an Knochenerkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit, Bewegungs-mangel, Zahnproblemen, Allergien u.v.m.
Entscheidend für die Gesundheit des Hundes:
• artgerechte, gesunde Ernährung, die sich dem
Energieverbrauchslevel des Hundes anpasst.
• ausreichend Bewegung sowie geistige Auslastung des Hundes.
• regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt, Hygiene und
Sauberkeit.
Woran erkenne ich, dass mein Hund gesund ist?
Der Allgemeinzustand des Hundes ist ausschlaggebend, hierzu zählen: Beschaffenheit des Haarkleides, arttypisches Verhalten, Harn- und Kotabsatz, Sozialverhalten, Wasser- und Nahrungsaufnahme sowie rassetypische Merkmale. Entscheidend ist also die Gesamtkonstellation des Hundes, daher ist es sehr wichtig, seinen Hund und die Gesundheitsparameter eines Hundes zu kennen, um Urteile darüber zu fällen.
Wie sehen die normalen Vitalwerte des Hundes aus?
Die Körpertemperatur des Hundes liegt zwischen 37,5 und 39 Grad Celsius (bei Welpen bis 39,2 Grad Celsius). Temperaturschwankungen morgens / abends sind normal. Die Körpertemperaturmessung erfolgt im After mittels Fieberthermometer.
Die Atemfrequenz liegt beim Hund bei 10 bis 30 (40) Atemzüge pro Minute und kann am Brustkorb und an den Flanken beobachtet werden.
Herzfrequenz und Puls liegen bei 60 – 120 Schlägen pro Minute. Gemessen werden können diese am Brustkorb und am inneren Oberschenkel (ca. auf halber Höhe tastbar).
Herz-Kreislaufsituation des Hundes kann sehr gut an der Maulschleimhaut – feucht, glänzend, rosarot und glatt. Die Kapillarfüllungszeit sollte bei 1 sec. liegen (leichter Druck auf das freiliegende Zahnfleisch des Oberkiefers).
Die Funktionstüchtigkeit nervaler Zentren kann durch Überprüfung peripherer Reflexe wie den Pupillenreflex (sollte sich bei Belichtung verkleinern), den Hornhautreflex (bei sanftem Betupfen sollen sich die Augenlider schließen) und den Zwischenzehenreflex (beim Kneifen in die Zwischenzehenhaut soll der Hund die Gliedmaße zurückziehen) gemessen werden.
Über den Flüssigkeitsgehalt im Körper gibt der Spannungs-zustand der Haut (Hautturgor) Auskunft. Zieht man die Haut des Hundes am Hals-/Rückenbereich nach oben soll diese Hautfalte nach Loslassen sofort verschwinden. Eine Verlagerung des Augapfels in die Augenhöhle kann ebenfalls ein Anzeichen für einen Flüssigkeitsverlust sein.
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Was Herrchen lange ahnte
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